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Wichtige Komponenten eines Basketballkorbs

HAMMER Basketball-Ratgeber Kauf-Tipps Basketballkorb

Qualitätsmerkmale - Worauf muss ich beim Kauf eines Basketballkorbs achten?

Zu beachten ist bei Basketballständern neben der Optik ganz klar die Qualität, die sich in mehreren Gesichtspunkten gliedern lässt. Damit du den richtigen Basketballkorb für deinen Einsatzort findest, geben wir dir hier ein paar Hinweise, die du vor dem Kauf berücksichtigen solltest.

1. Material des Rings

Ein robuster Stahlring gewährleistet eine optimale Stabilität. Ein Basketball-Ring aus einem Metallrohr sollte mindestens eine Stärke von 19 mm haben. An den minderwertigen, kostengünstigen, dünnen Basketballkörben wirst du oder dein Kind nicht lange Freude haben. Selbst der Aufprall des Basketballs auf den Ring kann diesen mit der Zeit verbiegen oder sogar brechen lassen. Somit ist das Material des Ringes nicht nur eine Frage, wie lange er dem Spiel standhält, sondern auch ein Sicherheits-Aspekt.

Bei Outdoor-Körben ist natürlich eine wetterbeständige Lackierung bzw. Farbe wichtig, damit der Ring nicht rostet.

Tipp:

Kaufe ein hochwertiges, haltbares Modell und achte darauf, dass der Ring den offiziellen Durchmesser von 45 cm hat.

2. Federung des Ringes

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Federung des Ringes. So besitzt manche Basketballanlage eine Doppel-Druckfeder, die für eine ideale Abprall-Stabilität des Balles sorgt und jeden Dunking problemlos standhält.

Beim Dunking hängt sich der Spieler für einen kurzen Moment an den Ring. Dieser knickt dadurch wenige Zentimeter nach unten und federt anschließend wieder hoch. Wenn du vor hast, mit deinen Freunden einen Dunking-Contest auszuspielen, solltest du dir einen Basketballkorb mit Federung anschaffen.

3. Material Netz

Das Netz, das man in der Regel am Ring des Basketballkorbs einhängt, erfüllt damit zwei Funktionen: Einerseits wird der erzielte Treffer für Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer klarer erkennbar. Andererseits verlangsamt es den hindurchfallenden Ball und lässt ihn im besten Fall senkrecht nach unten fallen.

Es gibt Netze aus den unterschiedlichsten Materialien. Für das Basketballspiel im Outdoorbereich können wir ein Netz aus strapazierfähigem Nylon empfehlen, dieses hält auch Wind, Schnee und Regen stand.

Fun Fact:

Es gibt übrigens auch Basketball-Netze mit „Nachtlichtfunktion“, mit denen man theoretisch auch im Dunkeln spielen kann. Das „Glow-in-the-Dark“-Prinzip verbessert die Sichtbarkeit des Netzes, wenn die Sonne untergeht.

4. Ständer

Der Ständer sollte ebenfalls robust und wetterfest sein.

Der Ständer verbindet den Standfuß mit dem Backboard. Auf ihn sollte Verlass sein, wenn du ein Spiel ohne Wackelei genießen willst. Oft ist er aber äußerst billig gefertigt und genau das Gegenteil von dem, was man stabil nennt. Achte beim Kauf also auf einen stabilen und gut verarbeiteten Ständer, der nicht wackelt.

Angeboten werden Ständer, die aus einem einzigen, aus zwei oder aus drei Teilen bestehen. Ständer aus einem einzigem Teil sind natürlich am stabilsten.

5. Standfuß

Ein weiteres markantes Qualitätsmerkmal ist der Standfuß. Je mehr Liter Volumen er fasst, desto höher ist die Standfestigkeit der Basketballanlage, also desto stabiler wird die gesamte Konstruktion.

Die Größe des Standfußes unterscheidet sich stark. Die günstigen Basketballanlagen bieten z.B. kleine Standfüße mit einer Füllmenge von rund 50 Liter. Die teureren und größeren Standfüße können bis zu 150 bis 200 Liter fassen.

Tipp:

Wenn du Wasser als Füllmittel verwendest und die Basketballanlage ganzjährlich im Freien steht, solltest du unbedingt ein Frostschutzmittel beimischen. Ansonsten friert das Wasser im Korb ein und dehnt sich wieder aus, wenn es schmilzt. Das kann den Standfußkorpus beschädigen.

Besser ist es, den Tank mit Sand zu füllen, da dieser wesentlich dichter ist als Wasser und das Gewicht des Standfußes damit erhöht. Obwohl die Befüllung des Standfußes mit Sand wesentlich mühsamer ist als mit Wasser, lohnt sich die einmalige Mühe auf lange Sicht.

Achtung!

Ein leerer Standfuß darf aus Sicherheitsgründen nicht bespielt werden. Ein Standfuß muss vor Benutzung zwingend gefüllt werden, um überhaupt standfest zu sein!

6. Höhenverstellung

Für umfassenden Spiel-Spaß sorgt oftmals die unterschiedliche Einstellung der Höhe. Kinder sowie auch Erwachsene können jeweils optimal mit dem Basketballkorb spielen, wenn die Höhe entsprechend angepasst werden kann. Nicht alle, aber viele Basketballkorbanlagen haben eine Höhenverstellung, also eine schnelle und elegante Möglichkeit den Korb auf eine für alle Anwender geeignete Höhe einzustellen.

Wenn deine Basketballanlage höhenverstellbar ist, kannst du sie einerseits tiefer einstellen, um Dunkings zu üben oder um mit jüngeren Mitspielern zu spielen, für die die Originalhöhe zu hoch ist. Andererseits aber auch schnell zurück und unter Originalbedingungen spielen. Somit bietet dir der Basketballständer mehr Möglichkeiten, um den Fun-Faktor mit reellem Training zu verbinden.

Tipp:

Für Kinder und Jugendliche raten wir, den Korb zu Beginn erst mal viel niedriger zu hängen als für Erwachsene. Vor allem dann, wenn die richtige Wurftechnik gleich von Anfang an trainiert werden soll, ist die Distanz von den Kinderhänden aus bis zum Ring in 3,05 Meter Höhe viel zu groß. Man kann sagen, höhenverstellbare Basketballständer "wachsen" mit den Kindern mit. Es ist also eine langfristige Investition. (Die Basketballkörbe bei den Profis sind in einer Höhe von exakt 3,05 m angebracht – vom Boden bis zur Oberkante des Rings)

Es gibt unterschiedliche Mechanismen, wie eine beliebige Korbhöhe erreicht werden kann. Manche davon sind zu empfehlen, andere eher nicht. Früher wurde z.B. der berühmte Besenstiel verwendet, um die Höhe des Basketballkorbs einzustellen, oder man musste in luftiger Höhe irgendwelche Scharniere lösen. Hier die gängigsten Mechanismen auf dem Markt:

Teleskopstange

Mit der Teleskopstange ist der bereits angesprochene mehrteilige Ständer gemeint. Er lässt sich wie eine Teleskopstange ausfahren und mit einem Verschluss zuschrauben und befestigen. Einige solcher Teleskopstangen besitzen eine nahtlose, freie Einstellung, andere geben einzelne Rasten in bestimmten Abständen vor. Die Teleskopstange wird zur Höhenverstellung des Basketballkorbs vor allem bei günstigen Modellen eingesetzt.

Besenstiel-Einstellung

Besser ist die Rastereinstellung, die das Backboard direkt einstellt und nicht über den Ständer reguliert wird. Meist wird diese Rastereinstellung mit einem Besenstiel gesteuert, um die Sperre zu lösen und den Korb auf die gewünschte Höhe zu bringen.

Höhenverstellung mit Griff

Komfortabler wird es mit einer Höhenverstellung, die mit einem Griff betätigt wird. Dazu befindet sich hinter dem Ständer eine zweite Stange, an dem sich ein Handgriff befindet. Sobald du den Griff drückst, kannst du die Länge der Stange verkürzen und damit die Höhe des Basketballkorbs einstellen. Sobald du sie loslässt, rastet das Konstrukt ein und sitzt fest. Dadurch, dass der Handgriff für jedermann leicht zu erreichen ist, benötigt man keinen Besenstiel mehr, um die Sperre zu lösen.

Pneumatische Verstellung

Eine solche Höhenverstellung des Basketballkorbes ist ziemlich leicht zu nutzen. Sie funktioniert ebenfalls mit einem Griff, lässt sich aber nahtlos einstellen und ist auf keine Rasten angewiesen. Sobald der Griff losgelassen wird, wird der Korb exakt auf dieser Höhe fixiert. Die Höhe des Basketballkorbs mit einer pneumatisch regulierten Vorrichtung zu verstellen, sieht man in Europa relativ selten, aber ist nicht vollkommen undenkbar.

7. Material Backboard

Das Material des Backboards entscheidet über das Abprallverhalten des Balles. Das wiederum entscheidet über jede Menge! Zum einen, dass der Ball physikalisch vorhersehbar abprallt und im Korb landet, wie man es auch von professionellen Anlagen z.B. in der Schule gewohnt ist. Zum anderen, dass man auch eine realistische Möglichkeit hat den Rebound zu üben.

Tipp: Wenn man auf das markierte Viereck zielt, ist es einfacher den Korb zu treffen.

Besteht das Backboard aus hochwertigem Material, kann ein professionelles Spielgefühl vermittelt werden. Bei schlechten Backboards besteht des Öfteren das Problem, dass der Ball zu stark oder zu schwach abprallt und somit nicht mit einem Wurftraining an Hallenkörben zu vergleichen ist.

Backboards werden in vielen verschiedenen Materialen angeboten. Die vier gängigsten sind:

  • Acrylglas
  • Sicherheitsglas
  • Polycarbonat
  • Polyethylen/ABS

Acrylglas/Plexiglas

Acrylglas ist der wohl beliebteste Rohstoff für das Board. Acrylglas ist ein äußerst hitzebeständiger Kunststoff, der auch unter dem Markennamen Plexiglas bekannt ist. Acrylglas besitzt optimale Rückspieleigenschaften, sodass der Ball bei einem Treffer des Boards in physikalisch vorhersehbarer Richtung abprallen wird. Gleichzeitig nimmt der Kunststoff den Drall des Balls optimal auf und setzt ihn in einen Richtungswechsel um. Das ist besonders wichtig bei Würfen aus der Distanz oder Freiwürfen, bei denen der Ball bewusst mit Rückwärts-Spin geworfen wird, damit er bei einem Treffer des Backboards in den Korb fällt. Auch Korbleger, die mit einer seitlichen Rotation losgelassen werden, benötigen ein anständiges Material wie Acrylglas.

Sicherheitsglas

Wenn Qualität und Leistung ganz oben auf der Prioritätenliste beim Kauf eines Basketballkorbs sind, empfiehlt sich ein Modell mit einem Backboard aus Sicherheitsglas. Diese Boards besitzen genauso gute Spieleigenschaften wie Acrylglas, sind aber beinahe unzerstörbar und enorm langlebig. Das hat seinen Preis: Ein Basketballkorb mit Sicherheitsglas gehört zu den teuersten Ausführungen.

Polycarbonat

Polycarbonat ist quasi der Alleskönner unter den Kunststoffen. Wenn du einen Basketballkorb kaufen willst, wird dir die große Auswahl an solchen Modellen auffallen. Die Körbe mit einem Backboard aus PC bieten meist ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis und gute Spieleigenschaften. Dennoch sind Polycarbonat-Boards gläsernen Exemplaren in ihrer Fähigkeit, die Bälle physikalisch genau abprallen zu lassen, unterlegen. Sie sind meist spürbar dumpfer und weniger direkt in der Übersetzung der Ballrotation.

Polyethylen oder ABS

Polyethylen und ABS sind die preiswertesten Materialien. Vor allem bei günstigeren Modellen sind Boards aus diesen Stoffen zu finden. Das Material fühlt sich am dumpfesten an und sorgt dafür, dass die Bälle nur schwach abprallen. Dieser Umstand kann durch den Einsatz einer wackeligen Gesamtkonstruktion noch verstärkt werden. Nur wenn du beim Kauf des Basketballkorbs sparen willst, solltest du Modelle mit einem PE-Backboard in Betracht ziehen.

8. Größe Backboard

Natürlich muss das Backboard für den Hausgebrauch nicht so gigantisch sein wie in der NBA (183 x 110 cm), aber es sollte groß genug sein, um aus verschiedenen Positionen Würfe zu üben. Ideal ist eine Größe, die ordentliche Rebounds zulässt, sodass auch direkt 1-gegen-1 oder 2-gegen-2 gespielt werden kann. Ein guter Richtwert für die Breite des Backboards sind mindestens 100 cm. Unter 100 cm beschränkt sich das Spiel auf einfache Würfe aus meist frontaler Position. Ein Korbleger, bei dem aus seitlicher Position auf eine Ecke des eingezeichneten Rechtecks gezielt wird, wird bei einem so kleinen Korb bereits problematisch. Zudem kann es sein, dass man den Ball ab und an holen muss, wenn mal ein Wurf daneben geht.

Fazit:

Vor dem Kauf eines Basketballkorbes gibt es sehr viele Details zu beachten, wenn man die Qualität berücksichtigen möchte. Und das sollte man auf jeden Fall auch tun, denn der Spaß am Spiel und die eigene Sicherheit sollten ja im Vordergrund stehen. Und gemäß dem alten Sprichwort gilt auch hier, wer spart kauft 2x.

Folgende kurze Kaufempfehlungen möchten wir dir mitgeben:

Ring und Stange: Verzichte, wenn möglich, auf die sehr dünnen, günstigen Modelle. Damit wirst du nicht sehr lange Freude haben. Überprüfe die Schweißnähte, besonders die Naht zwischen Basketballring und Halterung, denn die ist anfällig. Wir empfehlen einen Basketballkorb mit einem Ring von mindestens 19 mm Stärke und Rückfedersystem.

Backboard: das Backboard sollte mindestens 100 cm breit sein, damit man vielseitig spielen kann. Auch das Material des Brettes spielt dabei eine große Rolle, achte also auf eine gute Backboard-Qualität.

Höhe: Immer zu empfehlen ist, einen höhenverstellbaren Basketballkorb zu wählen. Höhenverstellbare Basketballständer "wachsen" mit den Kindern mit. Es ist also eine langfristige Investition. Die Basketballanlage sollte sich auf die offizielle Höhe von 3,05 m stellen lassen.

Portable Basketballanlage: Ein großer Vorteil von Basketballanlagen mit Standfuß ist, dass sie mobil sind und verschoben bzw. neu platziert werden können. Allerdings sind sie nicht so stabil wie InGround-Anlagen. Der Fuß sollte groß genug sein und sich mit genug Sand oder Wasser für einen sicheren Stand befüllen lassen.

InGround-Basketballanlage: Diese zeichnen sich alle samt durch hohe Stabilität und Qualität aus. Damit kann man sich auf viele Jahre Spielspaß verlassen. Und was viele auf den ersten Blick nicht wissen. Auch diese Anlagen sind mobil! Die Befestigung im Boden kann jederzeit nachgekauft, neu eingesetzt und der Korb neu montiert werden. Das sogenannte „Anchor Kit“ ist ein standardisiertes Bauteil und somit nicht auf einen Ort bzw. auf eine einmalige Anbringung festgelegt.

Weiterlesen: Alle Basketballkörbe im Überblick

Du willst einen Basketballkorb kaufen, weißt aber nicht welchen? Wir helfen dir und erklären dir, worauf du beim Kauf eines Basketballkorbs achten solltest: der passende Korb für dein Basketballspiel